Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE)

Was ist BNE?

BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung, ein Konzept, das Menschen befähigt, ihr Denken und Handeln so zu gestalten, dass Zukunft möglich bleibt. Dabei geht es um Fragen wie:

  • Was können Bildung und Engagement verändern?

  • Wie können wir Ressourcen fair teilen?

  • Welche Folgen haben meine Entscheidungen – hier und weltweit?

Unser Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu ermutigen, aktiv Verantwortung zu übernehmen, für sich, für andere und für unseren Planeten.

Unsere Themenfelder & Arbeitsweise

Erleben – Verstehen – Handeln

Unser Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch praxisnahe und handlungsorientierte Umweltbildung und Naturpädagogik in den Alltag der Menschen zu integrieren.

Auf der Ökologiestation wollen wir einen Ort zum lebenslangen Lernen schaffen, der durch die strukturierte Gestaltung von Naturräumen, Begegnungspunkten und Ruheoasen eine hohe Aufenthaltsqualität bietet und ökologische Themen mit den Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Kultur verknüpft.

Angeregt durch die Agenda 2030 fokussieren wir uns besonders auf die globalen Ziele:

Veranstaltungen

Ob Workshop, Projekttag oder Fortbildung, bei uns wird Nachhaltigkeit erlebbar.
Hier finden Sie aktuelle Termine und Aktionen im Rahmen unserer BNE-Arbeit:

Kinder bücken sich über eine Kiste voller Kartoffeln.

Buchbare Aktionen

Hier finden Sie unsere Aktionen, die sie buchen können im Rahmen unserer BNE-Arbeit.

Im Mittelpunkt stehen Veranstaltungen, die Wissen vermitteln, Denkanstöße geben und zum Mitmachen anregen. Sie schaffen Raum für Begegnung, Diskussion und gemeinsames Handeln – für alle, die unsere Region nachhaltiger gestalten möchten. Das Umweltzentrum Westfalen bietet im zweiten Halbjahr 2026 folgende buchbare BNE-Veranstaltungen an:

Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt ist ein moderiertes Gruppenverfahren, das
Menschen zusammenbringt, um kreativ über Lösungen für
Probleme oder Herausforderungen nachzudenken. Das Besondere
ist: Sie verläuft in drei klar abgegrenzten Phasen, die von Kritik
über Utopie hin zu konkreten Handlungsschritten führen.
1. Kritikphase – Was läuft schief?
2. Fantasie- oder Utopiephase – Wie wäre es idealerweise?
3. Verwirklichungsphase – Wie kommen wir dahin?
Die Methode wurde ursprünglich von Robert Jungk und Norbert
Müllert in den 1970er Jahren entwickelt, um Bürger:innen aktiv an
Zukunftsprozessen zu beteiligen.

Thema: kann individuell besprochen werden
Zielgruppen: Jugendliche ab Klasse 7
Dauer: 10 Stunden aufgeteilt auf zwei Tage
Kosten:
auf Anfrage

Infos und Anmeldung:

Wie wächst mein Reibeplätzchen?

Woher kommen die Kartoffeln für mein Reibeplätzchen und wie sieht eigentlich eine Kartoffelpflanze aus? Mit Schaufel und Hacke gehen wir aufs Feld und ernten Kartoffeln, die wir gemeinsam zu einem Teig verarbeiten. Während die Reibeplätzchen von 2 bis 3 Begleitpersonen gebacken werden, versuchen wir die Frage zu klären, warum sich die Kartoffelpflanzen auf unserem Feld den Platz mit vielen Gräsern und Kräutern teilen dürfen, sich die Bienen und Regenwürmer darüber freuen und was wir tun können, damit dies auch zukünftig so bleibt. Abschließend essen wir gemeinsam unsere selbstgemachten Reibeplätzchen.

Ziele:
1. TN benennen Merkmale des Kartoffelfeldes/ biologisch bewirtschafteten Feldes vor Ort und des konventionellen  Anbaus
2. TN arbeiten Unterschiede und unterschiedliche Auswirkungen
verschiedener Anbaumethoden im Hinblick auf Ökologie und Ökonomie oder Soziales heraus.
3. TN setzen sich mit ihren Handlungsmöglichkeiten auseinander.
4. TN erkennen die Auswirkungen ihrer Handlungen in Bezug auf die Wahl ihres Einkaufsverhaltens am Beispiel der Kartoffel.

Zeitraum: August bis Oktober
Dauer: 3 Stunden
Kosten: 7 Euro pro Kind
Zielgruppe: 3. und 4. Klasse

Infos und Anmeldung: